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Schmerzende Füße - wie helfen Faszienübungen?

Was ist ein Charcot-Fuß?

Der sogenannte Charcot-Fuß ist eine Gelenkerkrankung, die mit einer gestörten Schmerzwahrnehmung verbunden ist. Als Folge von neurologischen Erkrankungen fallen den Betroffenen Schmerzen bei einer Gelenkbelastung nicht oder nur wenig auf. Es kommt in den meisten Fällen zu einer starken Überbelastung, die das Gelenk zerstört. Häufig sind die Gelenke zwischen Fußwurzel und Mittelfußknochen betroffen. Aber auch die Gelenke zwischen Zehen und Mittelfußknochen und die Sprunggelenke können einer falschen Belastung ausgesetzt sein. Alltägliche Spaziergänge werden plötzlich zur Belastung, in manchen Fällen ist die Fortbewegung nur noch mit einem Rollstuhl möglich. 

Insbesondere Diabetiker sind vom Charcot-Fuß betroffen

Circa 95 Prozent aller Patienten sind Diabetiker. Als Folge einer diabetischen Neuropathie liegt eine Fehlfunktion der Nerven vor. Die Füße sind schmerzunempfindlich. Das heißt, die Betroffenen verspüren keine Frakturschmerzen, wenn Knochen brechen. Dadurch können die Knochen in den Gelenken so angegriffen oder sogar zerstört werden, dass es zu Fußfehlstellungen kommt.

Warum ist Diabetes so gefährlich für die Füße?

Unter Diabetes versteht man eine Stoffwechselerkrankung, die auf Dauer eine Knochenerweichung auslösen kann. Begünstigt wird dies zum Beispiel durch einen zu hohen Bluthochdruck. Ausschlaggebend ist jedoch der hohe Blutzuckerspiegel der Patienten. Arterien und Blutgefäße verengen sich und es kommt zu einer irreversiblen Zerstörung der peripheren Nerven. Das Gefährliche daran ist, dass die Schmerzwahrnehmung gestört ist. Betroffene belasten die Gelenke falsch. Es kommt zu Mikrofrakturen, die zu Beginn nicht bemerkt werden. 

Charcot-Fuß: Auf die frühe Diagnose kommt es an

Wenn man die Zahlen über die Lebenserwartung bei einem Charcot-Fuß liest, wird deutlich, wie wichtig eine rechtzeitige Behandlung der Füße ist. Im Schnitt kann die Verkürzung der Lebenszeit rund 14,4 Jahre betragen. Ein Charcot-Fuß ist nicht heilbar. Du kannst den Verlauf der Erkrankung zum Glück durch regelmäßige Kontrollen und eine geeignete Therapie positiv beeinflussen. 

Regelmäßige Kontrollen beim Arzt sind wichtig

Wenn Du Diabetes hast, ist es daher wichtig, dass Dein Blutzucker gut eingestellt ist, Du regelmäßig zum Arzt gehst und die Gesundheit Deiner Füße durch hochwertige Schuhe sowie passende orthopädische Einlagen wie von craftsoles frühzeitig förderst.

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Die häufigsten Symptome des Charcot-Fußes

Kalte Füße in den Winterstiefeln

Der Verlauf der Gelenkerkrankung wird in vier Stadien unterteilt. Je nach Stadium kommt es zu einer Ausprägung unterschiedlicher Symptome. 

  • Stadium 1: Schwellungen, Rötungen, Überwärmung
  • Stadium 2: Knochen- und Gelenkveränderungen
  • Stadium 3: Erste Fußfehlstellungen
  • Stadium 4: Geschwürbildung an den Füßen

Füße regelmäßig auf den Charcot-Fuß untersuchen

Erste Ödeme und Rötungen, die auf die Gelenkerkrankung hinweisen können, werden oft nicht rechtzeitig erkannt. Allgemein ist es beim Charcot-Fuß schwierig, die Stadien rechtzeitig zu deuten. Durch die Diabetes-Erkrankung spüren Betroffene zu Beginn keine Schmerzen, die Entstehung eines Charcot-Fußes wird dadurch nicht unmittelbar erkannt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Du Deine Füße regelmäßig kontrollierst, insbesondere dann, wenn bei Dir Diabetes vorliegt. Beobachtest Du Schwellungen, Rötungen oder eine Überwärmung der Fußgelenke, ist ein Termin beim Arzt wichtig.

Ist ein Charcot-Fuß heilbar?

Leider ist ein Charcot-Fuß nicht heilbar. Mit einem gut eingestellten Blutzucker sowie einer gezielten Therapie der Füße kannst Du jedoch einiges tun, um die Gesundheit Deiner Füße gezielt zu unterstützen. Auch eine regelmäßige Fußpflege sowie die Behandlung erster Wunden sind wichtig, um die Ausprägung der Symptome zu minimieren.

Gezielte Entlastung beim Charcot-Fuß durch orthopädische Einlagen

Im Rahmen der Therapie ist es sehr wichtig, dass Du Deine Füße rechtzeitig vor einer weiteren Fehlbelastung schützt. craftsoles Einlagen speziell für Diabetiker fördern die Durchblutung und lindern den Druck auf Deine Füße. Dadurch kannst Du das Risiko auf Verletzungen und Schwielen verringern. Außerdem kannst Du den Füßen mehr Stabilität geben und die Muskulatur unterstützen. Das ist wichtig, um Fehlstellungen und Überbelastungen rechtzeitig vorzubeugen. 

Welche Einlagen sind die Richtigen für mich?

Individuell angepasste Einlagen sind neben einem guten Schuhwerk wichtige Säulen der Therapie. Bei craftsoles gibt es Einlagen speziell für Diabetiker. Im Gegensatz zu herkömmlichen Modellen sollen diese weniger eine Fehlstellung korrigieren, sondern in erster Linie den Druck auf dem Fuß verteilen und dadurch mindern. Meist kommen speziell angepasste Weichbettungseinlagen zum Einsatz. Ganz schön viele Fachbegriffe? Keine Sorge, der Kundenservice von craftsoles berät Dich gerne und hilft Dir, die passenden Einlagen zu finden. 

Mitunter kann eine Ruhigstellung der Füße erforderlich sein

Je nach Ausprägung des Charcot-Fußes kann es auch nötig sein, die Füße über einen gewissen Zeitraum ruhig zu stellen. Früher war hierfür tatsächlich ein Gips notwendig. Zum Glück gibt es heute bessere Mittel der Wahl, die mehr Komfort und weniger Einschränkung bedeuten. Meist werden sogenannte Lauf-Orthesen eingesetzt. Dadurch kann man in vielen Fällen den Einsatz eines Rollstuhls verhindern. 

Auch nach der Therapie des Charcot-Fußes wichtig: Möglichst aktiv bleiben im Alltag

Wenn Du Dich weiterhin sportlich betätigen möchtest, ist zum Beispiel ein Fahrrad-Ergometer für zu Hause praktisch. Auch Fußübungen im Bett könnten zu einem Morgenritual werden. Nach der ersten Ruhigstellung kannst Du Deine Füße mit craftsoles Einlagen im Alltag gezielt unterstützen. Informiere Dich jetzt zum Ablauf und lass Dir Deine Einlagen bequem nach Hause liefern.

Hast Du Fragen?

Kontaktiere gerne unseren Kundenservice Mo. - Fr. von 09 - 18 Uhr und Sa. von 11 - 16 Uhr.

craftsoles Kundenservice

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